Die meisten Menschen kennen Klarna wohl als Zahlungsanbieter beim Online-Shopping. Die lizenzierte Bank aus Schweden bietet aber auch weitere Dienstleistungen, darunter ein Bankkonto und Festgeld. Derzeit garantiert das Unternehmen bis zu 2,74 Prozent Zinsen p. a.* – sowohl für Neu- als auch Bestandskunden.

Die Laufzeit für den Topzins beim Festgeld+-Angebot* beträgt drei Jahre. Es stehen aber auch andere Zeiträume zur Auswahl.

Klarna Festgeld Zinsen: 2,74 Prozent aufs Geld erhalten

Zur Auswahl beim Festgeld+ von Klarna* stehen Laufzeiten zwischen drei Monaten und vier Jahre. Die Zinssätze variieren je nach ausgewähltem Zeitraum, bewegen sich aber zwischen 2,08 und 2,74 Prozent:

  • 2,20 % Zinsen p. a. für drei Monate
  • 2,08 % Zinsen p. a. für sechs Monate
  • 2,55 % Zinsen p. a. für ein Jahr
  • 2,58 % Zinsen p. a. für 18 Monate
  • 2,68 % Zinsen p. a. für zwei Jahre
  • 2,74 % Zinsen p. a. für drei Jahre
  • 2,67 % Zinsen p. a. für vier Jahre

Wichtig zu wissen: Das Festgeld+ kann nur in der Klarna App aktiviert werden. Kunden müssen ein Bankkonto bei Klarna besitzen, das als Referenzkonto fürs angelegte Geld dienen kann. Die Kontoeröffnung und -führung ist gebührenfrei.

Festgeldvergleich: Die Angebote im Überblick

Klarna Festgeld: Ein Konkurrenzvergleich

Ähnlich hohe Zinsen wie Klarna bietet die J&T Direktbank*: Bei einer Laufzeit von drei Jahren garantiert sie 2,50 Prozent Zinsen, für vier Jahre 2,60 Prozent. Im Gegensatz zu Klarna bietet die J&T Direktbank auch Festgeld für fünf Jahre an, mit einer Verzinsung von 2,80 Prozent pro Jahr.

Dafür genehmigt Klarna beim Festgeld+ auch kleine Anlagesummen. Während die J&T Direktbank eine Mindestanlage von 5.000 Euro voraussetzt, gibt das schwedische Unternehmen keinen Minimalbetrag an.

Die J&T Direktbank hat zudem eine Obergrenze von 250.000 Euro, während Kunden des schwedischen Anbieters den vollen Zinssatz für Anlagen bis zu 500.000 Euro erhalten können. Übersteigt die Summe des Klarna Bankkontos und des Festgeld+-Kontos jedoch 500.000 Euro, wird dem Kunden „auf den übersteigenden Betrag ein negativer Zinssatz berechnet“, schreibt der schwedische Anbieter auf seiner Website.

Auch die Bank of Scotland* bietet Festzinsen an, die geringfügig niedriger sind als bei Klarna. Der höchste Satz von 2,30 Prozent p. a. wird für dreimonatige und 2,15 Prozent p. a. für zweijährige Laufzeiten garantiert. Das Einlagenminimum liegt bei 100 Euro, das Einlagenmaximum bei 500.000 Euro.

Bekannte Anbieter hierzulande wie die DKB und die Deutsche Bank können da nicht mithalten: Sie bieten bis zu 2,25 Prozent Zinsen p. a. aufs Festgeld für jeweils zwei Jahre und 12 Monate.

Festgeld+ Klarna: Wann werden meine Zinsen ausgezahlt?

Die Zinsen beim Festgeld+ von Klarna werden jährlich sowie zum Abschluss der Laufzeit ausgezahlt. Bei einem Zeitraum von sechs Monaten findet die Verzinsung dementsprechend einmalig nach sechs Monaten statt, bei einer Laufzeit von 12 Monaten einmalig zum Ende des Vertragszeitraums.

Einige Finanzinstitute handhaben die Verzinsung ähnlich, so etwa die Deutsche Bank. Das gilt aber nicht für alle. Die DKB* verzinst das Festgeld – wie auch das Tagesgeld – vierteljährlich.

Konto-Angebote: Die beliebtesten bei WELT-Lesern

Unter der Vielzahl an Festgeldaktionen haben sich folgende Finanzinstitute als Favoriten bei den WELT-Lesern behauptet:

Festgeld Klarna: Konto wird nach Laufzeit automatisch geschlossen

Im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto sind Ein- und Auszahlungen bei einem Festgeldkonto nur nach Vertragsablauf möglich. Kunden sollten also nur Geld anlegen, dass sie für die ausgewählte Laufzeit nicht benötigen. Am Ende der Laufzeit wird das Festgeld+-Konto von Klarna automatisch geschlossen. Es besteht aber die Möglichkeit, sofern gewollt, ein neues Festgeld+-Konto im Anschluss zu eröffnen.

Festgeld Klarna: Wie sicher ist mein Geld?

Als Zahlungsanbieter mit Hauptsitz in Stockholm ist Klarna durch das schwedische Einlagensicherungssystem gedeckt. Kunden sollten jedoch wissen, dass die maximale Entschädigung pro Person 100.000 Euro beträgt.

Dies ist mit der EU-Richtlinie zur Einlagensicherung vergleichbar, wobei viele Finanzinstitute in Deutschland und Europa zusätzliche Mitgliedschaften in Einlagensicherungsfonds abschließen, um auch Kundenvermögen über 100.000 Euro abzusichern. Dies ist bei Klarna nicht der Fall. Dementsprechend liegt der Maximalbetrag beim Festgeld+ über der maximalen Entschädigung.

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