Es sollte ein globaler Aktionstag gegen Tesla werden, vor allem wegen dessen Gründers Musk. Die Beteiligung in Berlin hielt sich in Grenzen, anders als in den USA.

An mehreren Stellen in Berlin und Brandenburg haben Demonstranten gegen den US-Autokonzern Tesla von Multimilliardär Elon Musk protestiert. Zum internationalen Aktionstag gegen Tesla stand eine Gruppe von etwa zehn Menschen vor einem Tesla Store in Berlin-Reinickendorf und zeigte ein Transparent mit der Aufschrift: "Tesla den Hahn zudrehen."

Weltweiter Protesttag gegen Elon Musk

Der internationale Protest ist eine Reaktion auf Musks Beteiligung an der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Aufgerufen wird auch dazu, Tesla-Fahrzeuge und -Aktien zu verkaufen.

In einem großen Einkaufszentrum in Berlin-Mitte hätten mehrere Demonstranten im Tesla-Showroom orange Regenschirme aufgespannt und sich auf den Boden gelegt, teilten die Initiatoren des Protestes mit. Ähnliche Aktionen seien in München und Nürnberg zu sehen gewesen. 

E-Autobauer Elon Musk ist nicht der Hauptgrund für Teslas Abstieg

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Vor einem Händler von Musks E-Autokonzern Tesla in New York bekundeten 500 bis 1000 Menschen ihren Unmut über den Tech-Milliardär. Einige von ihnen forderten die Schließung der Abteilung für staatliche Effizienz (Doge), mit der Musk eine radikale Kürzung von Personal und Geldern im US-Staatsapparat vorantreibt.

"Zuviel Geld und zuviel Macht"

Zu dem Protest aufgerufen hatte die Umweltschutzorganisation Planet Over Profit, die der Ansicht ist, dass Musk gestoppt werden müsse, "um Leben zu retten und unsere Demokratie zu schützen".

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"Elon Musk muss weg", riefen die Demonstranten vor dem New Yorker Tesla-Händler in Manhattan. Musk führe das Land in Richtung "Faschismus", sagte die 70-jährige Demonstrantin Amy Neifeld. Der Präsidentenberater und reichste Mann der Welt habe "zu viel Geld und zu viel Macht", sagte ein anderer Demonstrant.

Die Kundgebung in New York, die von einem großen Polizeiaufgebot begleitet wurde, verlief friedlich, ebenso wie eine weitere Demonstration in der US-Hauptstadt Washington. Dort kamen rund 150 Musk-Gegner zusammen.

"Kauft kein Swasticar" 

In der kanadischen Stadt Vancouver protestierten rund hundert Menschen vor einem Tesla-Händler. Ein Demonstrant in einem Dinosaurier-Kostüm hielt ein Plakat mit der Aufschrift: "Ihr dachtet, die Nazis seien ausgestorben? Kauft kein Swasticar." Swasticar ist ein Wortspiel aus den englischen Wörtern für Hakenkreuz (swastika) und Auto (car).

Eine schrecklich komplizierte Familie

Maye Musk Maye Musk ist die Mutter von Elon Musk und seinen Geschwistern. Sie wurde 1948 in Kanada geboren. 1952 wanderten ihre Eltern Johsua und Wyn Haldeman mit ihr nach Südafrika aus. Dort begann sie ihre Modelkarriere und lernte den Ingenieur Errol Musk kennen. Elon ist das älteste ihrer drei Kinder. Nach der Scheidung kehrten sie und ihre Kinder nach Kanada zurück, wo Maye weiterhin als Model arbeitete © The Washington Post / Getty Images
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In den vergangenen Wochen waren in den USA und in Europa eine ganze Reihe von Tesla-Fahrzeugen sowie Autohäuser und Ladestationen des Unternehmens von Tech-Milliardär Musk beschädigt oder angezündet worden. US-Justizministerin Pam Bondi kündigte an, Vandalismus gegen Tesla-Fahrzeuge als "inländischen Terrorismus" zu verfolgen.

Tesla hat wegen der umstrittenen Rolle von Unternehmenschef Musk in der Regierung von US-Präsident Donald Trump und dessen Unterstützung für extrem rechte Parteien in Europa einen massiven Imageschaden erlitten.

AFP · DPA nik
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