Bert und Ginger Wollersheim haben sich getrennt. Nun offenbaren sie, dass die angegriffene Gesundheit des Ex-Rotlichtkönigs maßgeblich zum Ehe-Aus beigetragen hat. So wurden intime Momente zu einer physischen und psychologischen Herausforderung.

Im verflixten siebten Jahr war alles vorbei: Vor einigen Tagen machen Bert Wollersheim und seine Gattin Ginger publik, dass sie sich getrennt haben. Man habe sich auseinandergelebt, verkünden der ehemalige Bordellbesitzer, der es durch das Reality-TV auch jenseits des Rotlichtmilieus zu Bekanntheit gebracht hat, und das Ex-Webcam-Girl. "Ich habe mein Leben ein bisschen entschleunigt und sie ist einfach zu schnell für mich", erklärt Wollersheim im Interview mit RTL.

Tatsächlich ging es dem 74-Jährigen in den letzten Jahren gesundheitlich immer wieder gar nicht gut. Er hatte einen Schlaganfall, zwei Operationen an der Halsschlagader, eine Lungenentzündung und einen Herzinfarkt und verbrachte entsprechend viel Zeit in Krankenhäusern oder der Reha.

"Das Krankenhaus hat schon seinen Teil zur Trennung beigetragen", erklärt Bert Wollersheim rückblickend im Gespräch mit RTL. Er habe nicht gewollt, dass seine 35 Jahre jüngere Frau an seinem Krankenbett sitzt. Das könne sie auch gar nicht - "und dann entsteht eine Distanz". Zumal Ginger Wollersheim, die sich vor der Heirat Ginger Costello nannte, von "vornherein klar" war, dass sie "keine Pflegerin sein kann, und dass ich das auch nicht möchte". Das würde sie "innerlich zerstören", gesteht sie. "Ich habe ihm einmal die Urinflasche gehalten, das war ihm schon peinlich", erklärt sie. Der Gatte bestätigt dies: "Ich möchte mir einfach meine Restwürde erhalten."

Bert Wollersheims gesundheitliche Probleme hatten auch Einfluss auf das Sexleben des schrillen Paares. Es litt. Oder, wie Bert Wollersheim es im Gespräch mit dem Kölner Sender erklärt: "Die Action war raus. Ich konnte sie nicht mehr die Wand rauf und runter rumpeln wie früher." Auch seine Frau bestätigte, dass Intimität seit Ewigkeiten auf der Strecke geblieben sei.

Neben den physischen Defiziten ihres Mannes sei bei ihr auch ein psychologisches Problem dazu gekommen: "Ich habe keinen Bock, dass ich eine halbe Leiche ficke. Bei mir war das auch so eine Kopfsache. Hoffentlich kratzt du (Bert, Anm. d. Red.) nicht ab." Sie habe einfach Angst gehabt, dass beim Sex "irgendwas passieren kann".

"Liebe meines Lebens"

Eine Scheidung plane das Paar aktuell noch nicht. Darüber würden sie nachdenken, wenn neue Partner da seien. Aktuell sei aber keine neue Liebe in Sicht - bei beiden. "Ich brauche meinen Kopf erst mal für mich", so Ginger Wollersheim. Aber sie liebe ihren Bert immer noch, er sei "die Liebe meines Lebens" gewesen. Und sie habe mit ihm den "besten Sex meines Lebens gehabt".

"Zuletzt aber nicht mehr", kontert der Noch-Ehemann, für den diese nun gescheiterte Ehe bereits seine vierte war. Eine neue Frau wolle er nun erst mal aber nicht mehr.

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