Jetzt wirbt Carmen Geiss für Dubai
In Frankreich haben die Geissens gerade die Steuerfahndung am Hacken. Kein Problem, scheint sich Carmen Geiss zu denken und postet nun prompt Werbung für Dubai. Doch auch damit setzt sie sich in die Nesseln.
Das glamouröse Leben der Geissens hat gerade einen ziemlich heftigen Kratzer abbekommen. Schließlich macht aktuell die Meldung die Runde, dass ihr Luxushotel "Maison Prestige Roberto Geissini" in Saint-Tropez zwangsversteigert werden soll. Der angebliche Grund: "Steuerschulden in Millionenhöhe", deren Begleichung der französische Staat von der Jetset-Familie um Robert und Carmen Geiss verlangt.
Carmen Geiss scheint dies jedoch nicht weiter zu jucken. Jedenfalls gibt sie das in einer demonstrativen Instagram-Nachricht zu erkennen. So postete sie am Sonntag ein Video, in dem sie vor der Kulisse eines Party-Strands mit Club-Musik im Hintergrund in die Kamera spricht. "Ja, ich heute aus Dubai. Gestern war es Frankreich, heute Dubai. In Dubai ist die Welt noch in Ordnung. In Frankreich nicht, aber egal", erklärt die 59-Jährige zu Beginn.
Pfeif auf Frankreich, in Dubai ist eh alles besser, lautet auch der weitere Tenor des Clips, in dem Carmen Geiss kräftig die Werbetrommel für den Wüstenstaat rührt. "Hier sind wir in einem absoluten Steuerparadies. Hier gibt es keine Kriminalität. Und wenn ihr etwas kaufen wollt, dann kommt doch zu 'Die Geissens Real Estate'", sagt die Reality-TV-Darstellerin mit Blick auf ihre in Dubai gegründete Immobilienfirma.
"So ein Schwachsinn!"
Im Begleittext zu dem Post unterstreicht Carmen Geiss ihre Botschaft noch einmal: "Dubai ist ein Traum! Steuerfrei, sicher, super Wetter, mega Leute und die besten Beach Clubs der Welt. Leben wo andere den besten Urlaub haben." Ihren eine Million Followerinnen und Followern verspricht sie zugleich: "Ich finde euer Traum-Zuhause."
Nicht nur, dass sich Carmen Geiss offensiv für ein Steuerparadies starkmacht, während ihr und ihrem Mann in Frankreich gerade der Fiskus hinterherläuft, stößt vielen sauer auf. In der Kommentarspalte zu dem Post wird auch aus anderen Gründen Kritik laut.
"So ein Schwachsinn! Die Welt in Ordnung? Schau mal hinter die Kulissen!", echauffiert sich etwa ein Nutzer über Dubai. Ein anderer moniert: "Dubai ist ein absolut seelenloser Ort. Wer das uniformierte Leben ohne Ecken und Kanten liebt, der wird sich dort wohlfühlen. Wer Charakter, Charme, Diversität, Abwechslung, Freiheit und wildes Treiben liebt, der ist dort nicht besonders gut aufgehoben." Und ein dritter Kommentar lautet: "Nicht zu vergessen, die nicht vorhandenen Menschenrechte, insbesondere fehlende Frauenrechte. Schon bedauerlich, wenn eine westliche Frau für so einen Staat Werbung produziert."
Mit anderen Worten: Auch mit dieser Nachricht hat sich Carmen Geiss dann doch eher in die Nesseln gesetzt. Die Folgen dürften allerdings deutlich weniger gravierend sein als beim Steuer-Schlamassel in Frankreich.
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