Schluss mit knappen Outfits? Hooters stellt Insolvenzantrag
Die US-amerikanische Restaurantkette Hooters, die auch eine Filiale in Deutschland hat, hat in den USA eine sogenannte "Chapter 11"-Insolvenz angemeldet. Das betrifft allerdings nur die Standorte in den Vereinigten Staaten. Internationale Filialen sind davon nicht betroffen, da sie von Franchise-Nehmern geführt werden.
"Chapter 11" bedeutet, dass Unternehmen trotz einer Insolvenz wirtschaftlich tätig sein können, um sich neu aufzustellen.

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Die 100 Restaurants in den USA, die noch in Besitz von Hooters sind, sollen von zwei Franchise-Nehmern geführt werden, die bereits Filialen des Unternehmens betreiben. Das teilte Hooters am Montag mit. Mehrere Medien wie "CNN" berichteten darüber.
Im vergangenen Jahr hat Hooters einige Restaurants schließen müssen und gab damals steigende Kosten bei Lebensmitteln und beim Personal an. Dazu kommen Vorwürfe, mit denen sich das Unternehmen konfrontiert sieht.
Hooters verkauft wegen Insolvenz seine US-Filialen
Der hartnäckigste prangert Sexismus im Unternehmen an. Bedienungen bei Hooters dürfen ausschließlich weiblich sein, die Bekleidung ist knapp. Es ist der Markenkern der Kette, die ansonsten höchstens noch für ihre Chicken Wings bekannt ist.
Weil nur Frauen als Kellnerinnen bei Hooters arbeiten dürfen, gibt es wiederum Vorwürfe der Geschlechterdiskriminierung von Männern. Obendrein wurden an einem Standort in North Carolina vor eineinhalb Jahren Rassismus-Anschuldigungen gegen die Führungsriege laut.
Mit dem Verkauf der Filialen an Franchise-Nehmern möchte es Hooters laut eigenen Angaben in "90 bis 120 Tagen" aus der "Chapter 11"-Insolvenz geschafft haben.

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Hooters gehört seit 2019 den beiden Unternehmen Nord Bay Capital und TriArtisan Capital Advisors. Die Insolvenz sieht die Kette offenbar auch als Chance, sich neu aufzustellen. In einem Interview erklärte Neil Kiefer, sein Unternehmen möchte in Zukunft familienfreundlicher sein.
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