Barack Obama wird zur Fotobombe
Eigentlich will eine Familie nur ein paar Fotos von der Kirschblüte in Washington schießen. Doch auf einmal läuft ihr Barack Obama ins Bild. Der Ex-US-Präsident sagt im Nachhinein leise Sorry, während die Familie über den Schnappschuss jubelt.
Die berühmte Kirschblüte in Washington D.C. lockt jedes Frühjahr zahlreiche Besucher an die Ufer des künstlichen Stausees Tidal Basin in der US-amerikanischen Hauptstadt. Darunter auch die Familie von Portia Moore, die eigentlich nur professionelle Familienfotos mit ihren Kindern machen lassen wollte. Was als gewöhnliches Fotoshooting begann, endete jedoch mit einem unerwarteten Stargast: Ex-Präsident Barack Obama spazierte plötzlich unbemerkt durchs Bild.
Während Fotografin Briana Inell die Kinder Preston und Belle vor der malerischen Kulisse der blühenden Landschaft ablichtete, war Mama Moore zunächst völlig auf ihren kleinen Sohn konzentriert. Sie habe in dem Moment auf ihr erst 20 Monate altes Kind aufgepasst, damit es nicht ins Wasser läuft, erklärte die Mutter gegenüber dem Sender NBC.
In diesem Moment habe ihr Ehemann Damien versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erregen. "Mein Mann rief: 'Das ist Obama!' Ich wusste nicht, was er meinte. Ich sagte nur: 'Ja, was auch immer. Ich achte gerade auf Preston'", erinnerte sich Moore. Erst als sie ihren Sohn auf den Arm genommen und nachgefragt habe, was er gesagt hatte, sei ihr die Situation bewusst geworden. "Das ist Obama!", habe ihr Mann wiederholt. Daraufhin sei sie zur Fotografin geeilt: "Haben wir ein Foto?!" Die Fotografin sei durch ihre Aufnahmen gescrollt und habe bestätigt: "Wir haben es!"
Nächstes Jahr, gleiche Stelle?
Die Bilder zeigen Obama mit Baseballkappe, wie er entspannt am Tidal Basin entlangschlenderte - und dabei unbeabsichtigt zum Hintergrundmotiv für die Familienfotos wurde. Später teilte Moore die Fotos auf Instagram. Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten reagierte darauf sogar persönlich. "Preston und Belle, ich hoffe, ihr habt die Kirschblüte genossen! Meine Schuld, dass ich ins Bild gelaufen bin", kommentierte der ehemalige US-Präsident.
Er teilte Moores Foto sogar in seinen Instagram-Storys und veröffentlichte zudem zwei eigene Aufnahmen von den Kirschbäumen mit dem Kommentar: "Es macht Spaß, ab und zu mal Tourist zu sein." Fotografin Inell zeigte sich ebenfalls begeistert: "Normalerweise bearbeite ich alle Touristen aus den Hintergründen meiner Kunden heraus, aber dies ist das eine Foto, bei dem ich diese Person nicht herausschneiden werde."
Für Familie Moore ist klar, dass dieses besondere Foto einen Ehrenplatz bekommen wird. Auf die Frage, ob es auch auf ihrer Weihnachtskarte landen würde, antwortete Moore begeistert: "Oh mein Gott. Hundertprozentig. Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ja, auf jeden Fall!" Wenn sie Obama erneut etwas sagen könnte, hätte sie diese Botschaft: "Kommen Sie nächstes Jahr wieder zum Fotoshooting. Gleicher Ort, gleiche Zeit, gleiches Datum. Wir werden da sein."
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