Mit Negativschlagzeilen kennt sich Elon Musk bestens aus. Als Effizienzberater der US-Regierung steht der Tesla-Chef derzeit massiv in der Kritik. Auch privat hagelt es Vorwürfe. So wirft ihm eine seiner Kindsmütter vor, Unterhaltszahlungen gekürzt zu haben. Das will der Milliardär nicht auf sich sitzen lassen.

Elon Musk bestreitet, dass er Ashley St. Clair und sein gemeinsames Kind mit der rechten Influencerin "finanziell benachteiligt" hat. Der Tesla-CEO nennt sogar konkrete Summen, die er St. Clair angeblich zahlt. Auf seiner Plattform X reagierte er nun auf ein Video, das die 26-Jährige beim Verkauf ihres Teslas zeigt. Darin erklärt sie, ihr Auto zu Geld machen zu müssen, weil Musk den Unterhalt für ihren gemeinsamen Sohn gekürzt habe.

Der Effizienzberater und enge Vertraute von US-Präsident Donald Trump, der noch 13 weitere Kinder hat, wies die Behauptungen zurück und erklärte: "Ich weiß nicht, ob das Kind meins ist oder nicht, aber ich bin nicht dagegen, es herauszufinden. Dafür braucht es keinen Gerichtsbeschluss." Weiter schrieb er: "Obwohl ich es nicht mit Sicherheit weiß, habe ich Ashley 2,5 Millionen Dollar gegeben und sende ihr 500.000 Dollar pro Jahr."

Scharfe Reaktion von St. Clair

Die Reaktion von St. Clair ließ nicht lange auf sich warten. "Elon, wir haben dich gebeten, die Vaterschaft durch einen Test zu bestätigen, bevor unser Kind (das du benannt hast) überhaupt geboren wurde. Du hast dich geweigert", antwortete die rechte Kinderbuchautorin auf X. Sie stellte außerdem klar: "Du hast nicht 'mir' Geld geschickt, du hast Unterhalt für dein Kind geschickt, den du für notwendig hieltest ... bis du den größten Teil davon zurückgezogen hast, um Kontrolle auszuüben und mich für meinen 'Ungehorsam' zu bestrafen."

Sie kritisierte Musk auch dafür, dass er versucht habe, sie gerichtlich zum Schweigen zu bringen, während er gleichzeitig "einen Social-Media-Kanal, den du buchstäblich besitzt, nutzt, um abfällige Nachrichten über mich und unser Kind in der ganzen Welt zu verbreiten".

Vergangenes Wochenende wurde Ashley St. Clair dabei gefilmt, wie sie ihren schwarzen Tesla Model S verkaufte, weil Musk angeblich den Unterhalt für das Kind gekürzt habe. St. Clairs Anwälte hatten vor kurzem zudem gegenüber "People" erklärt: "Elon Musk hat finanziell gegen sein eigenes Kind Vergeltung geübt und seine finanzielle Unterstützung erheblich und einseitig reduziert. Er tat dies, nachdem Ashley gezwungen war, diese Angelegenheit vor Gericht zu bringen, weil er sich weigerte, auf ihre zahlreichen privaten Versuche zu reagieren, diese Angelegenheit ohne Öffentlichkeit zu lösen."

Öffentlicher Streit mit Grimes

Ashley St. Clair ist nicht die einzige Kindsmutter, mit der Elon Musk derzeit öffentlich auf Kriegsfuß steht. Seine Ex-Freundin Grimes nutzte zuletzt in ihrer Verzweiflung mehrfach die Plattform X, um Kontakt zum Vater ihrer drei Kinder aufzunehmen. Der Grund: Musk hatte ihren ältesten Sohn X Æ A-Xii immer wieder in der Öffentlichkeit gezeigt, etwa bei einer Pressekonferenz im Oval Office des Weißen Hauses. "Ich habe versucht, die Öffentlichkeit und den Vater meiner Kinder anzubetteln, sie offline zu halten", kommentierte die kanadische Sängerin etwa Mitte März einen Post, in dem es um Kindesschutz ging. Sie habe sogar versucht, den Rechtsweg einzuschlagen - vergeblich.

Bereits im Februar hatte Grimes einen öffentlichen Hilferuf an ihren Ex gerichtet. "Bitte reagiere auf die medizinische Krise unseres Kindes", flehte sie Musk in einem X-Post an. "Dies erfordert sofortige Aufmerksamkeit. Wenn du nicht mit mir sprechen möchtest, könntest du bitte jemanden benennen oder einstellen, der das tun kann, damit wir bei der Lösung des Problems vorankommen können. Das ist dringend, Elon." Worum es sich bei der "Krise" handelte, ließ die Sängerin offen.

Statt zu antworten, wurde Grimes' Post kurz darauf mit einem Shadowban versehen und war somit nicht mehr sichtbar. Schnell wurden die Vorwürfe laut, Musk habe als Besitzer der Plattform seine Finger im Spiel gehabt. Grimes löschte die Einträge später selbst von ihrem Profil und erklärte: "Ich lösche sie jetzt, denn wenn sie heimlich gesperrt werden und keine Reaktion hervorrufen, dann ist das nichts weiter als ein Medienzirkus auf Kosten der Kinder."

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke