Fed scheut vor Zinssenkung zurück – Zweite Pause in Folge in Trumps Amtszeit
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) scheut angesichts der noch nicht absehbaren Folgen des Politikwechsels in Washington vor einer Zinssenkung zurück. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell tasteten den geldpolitischen Schlüsselsatz am Mittwoch nicht an. Er liegt weiter in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent, so wie es von Reuters befragte Experten erwartet hatten.
Laut Powell hat die Fed keine Eile mit weiteren Lockerungen, nachdem sie Ende vorigen Jahres drei Schritte nach unten gegangen war. US-Präsident Donald Trump, der am 20. Januar ins Weiße Haus einzog, hat einen Handelskrieg mit China, den Nachbarn Kanada und Mexiko sowie auch der EU angezettelt. Die Notenbank will zunächst mehr Klarheit erlangen, welche Rückwirkungen diese Konflikte auf Wirtschaft und Inflation haben.
Der Preisauftrieb in den USA ist in den ersten Wochen nach dem Amtsantritt Trumps zwar etwas abgeebbt, liegt aber mit 2,8 Prozent noch deutlich über dem Ziel der Zentralbank. Diese verortet Preisstabilität bei einem Wert von 2,0 Prozent, den sie als ideal für die Wirtschaft erachtet.
Die vom US-Präsidenten verhängten oder ins Auge gefassten Strafzölle bergen nach Ansicht vieler Fachleute ein neues Inflationsrisiko – eine düstere Aussicht, die unter Investoren Rezessionsängste aufkommen ließ. Durch die Zölle dürften sich Einfuhren aus den betroffenen Ländern verteuern. Trump hält die Handelshürden indes für notwendig. Sie dienten dazu, US-Arbeitsplätze zu erhalten und für eine florierende Wirtschaft zu sorgen.
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